{"id":3247,"date":"2023-05-03T14:29:33","date_gmt":"2023-05-03T11:29:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.istanbulberlin.com\/?p=3247"},"modified":"2023-05-03T14:29:33","modified_gmt":"2023-05-03T11:29:33","slug":"istanbul-film-festivali-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.istanbulberlin.com\/en-de\/istanbul-film-festivali-2023\/","title":{"rendered":"The Dialogue of Fiction and Reality: Istanbul Film Festival Between Two Quakes"},"content":{"rendered":"<h6>Author, journalist, and translator Stefan Weidner is a writer in residence in Istanbul at \u201cAtelier Galata\u201d now. We\u2019ve met by the kind invitation of Jochen Proehl -with whom we had made a <a href=\"https:\/\/www.istanbulberlin.com\/istanbulberlin-karsilasmalari-jochen-proehl\/\">video interview<\/a> on to talk about his artist side-. And as the fruit of this meeting, we are sharing the Turkish translation of the piece he penned on Istanbul Film Festival. You could read the English translation <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/en.qantara.de\/content\/istanbuls-42nd-film-festival-between-two-quakes\">from this link<\/a> and German original below. Even though istanbulberlin is still on \u201cmaternity leave\u201d, we wanted to make an exception and share this piece with the hope that you could encounter with new movies in Istanbul-Berlin route and see Istanbul Film Festival through another lens this time.<\/h6>\n<h4>Zwischen zwei Beben: Das 42. Filmfestival in Istanbul<\/h4>\n<h6>Autor: Stefan Weidner<\/h6>\n<h6>\u00dcbersetzerin: \u00c7a\u011fla Vera<\/h6>\n<h6>Auf kaum einem hochkar\u00e4tigen Filmfestival treten Filmkunst und Realit\u00e4t in einen \u00e4hnlich intensiven Dialog wie auf dem in Istanbul, das diese Woche zu Ende gegangen ist. Stefan Weidner hat es besucht.<\/h6>\n<p>Der Wertverfall der t\u00fcrkischen Lira ist an den Wechselstuben auf der Istiklal-Stra\u00dfe mittlerweile im Tagesrhythmus abzulesen. Auch das verheerende Erdbeben in Ostanatolien ist noch in aller Munde. Der Blick der T\u00fcrken jedoch ist nach vor gerichtet, auf den 14. Mai, dem Datum der Parlaments- und Pr\u00e4sidentschaftswahlen. Fast alle, mit denen man redet, machen sich Hoffnung auf einen Regierungswechsel. Ob er kommen wird oder nicht, das politische Beben wird gewaltig sein.<\/p>\n<p>Nimmt man das gro\u00dfartige 42. Istanbuler Film-Festival zum Ma\u00dfstab, das am 18. April inmitten des Ramadan zu Ende ging, schaden all diese Widrigkeiten weder der Freude am Kino, noch leidet die cinematographische Schaffenslust darunter. Eher scheint das Gegenteil der Fall: Die schwierigen Umst\u00e4nde liefern vielen Filmen erst den passenden Hintergrund, sch\u00e4rfen ihre Aussage. Davon profitierten vor allem die Beitr\u00e4ge, die an der Schnittstelle von Europa und Asien verankert sind.<\/p>\n<h6><strong>F\u00fcnfzig deutsche Filme?<\/strong><\/h6>\n<p>F\u00fcnfzig deutsche Filme seien auf dem Festival gelaufen, behauptete die Vertreterin von \u201e<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.german-films.de\/\">German Films<\/a>\u201c auf dem Fr\u00fchst\u00fccksempfang des Goethe-Instituts am Festivalsamstag. Aber das war Augenwischerei. F\u00fcnfzig Filme mit deutscher Beteiligung sind noch lange nicht f\u00fcnfzig deutsche Filme. Einige der besten Beitr\u00e4ge \u00fcberhaupt waren deutsch-t\u00fcrkische, deutsch-kurdische, deutsch-iranische Produktionen, w\u00e4hrend die \u201erein\u201c deutschen Filme vor dem harten Istanbuler Hintergrund eher versponnen wirken.<\/p>\n<p>Exemplarisch f\u00fcr die deutsche Weltabgewandtheit sind die Probleme unserer Schriftsteller(innen) mit ihren neurotischen Partner(innen): Etwa Max Frisch (Ronald Zehrfeld) und Ingeborg Bachmann (Vicky Krieps) in Margarethe von Trottas Bachmann-Biopic \u201eReise in die W\u00fcste\u201c. Oder der angehende, mit seinem Manuskript hadernde Autor Leon (Thomas Schubert) und die von einer magers\u00fcchtigen Paula Beer gespielte Germanistikstudentin Nadja in Christian Petzolds \u201eRoter Himmel\u201c. Von Istanbul aus betrachtet scheint der deutsche Film in der \u201eneuen Subjektivit\u00e4t\u201c der achtziger Jahre stehen geblieben. An der neuen globalen Realit\u00e4t scheitert er kl\u00e4glich.<\/p>\n<blockquote><p>Von Istanbul aus betrachtet scheint der deutsche Film in der \u201eneuen Subjektivit\u00e4t\u201c der achtziger Jahre stehen geblieben. An der neuen globalen Realit\u00e4t scheitert er kl\u00e4glich.<\/p>\n<p>Welch ein Unterschied zu den \u201edeutschen\u201c Filmen, hinter denen eben nicht nur und nicht vor allem deutsche K\u00f6pfe steckten! Fatih Akin gelingt mit \u201eRheingold\u201c, der filmischen Nacherz\u00e4hlung des abenteuerlichen Lebens des deutsch-kurdischen Gangster Rappers Giwar Hijabi aka \u201eXatar\u201c der Spagat zwischen fernsehtauglichem Mainstream, guter Unterhaltung und ausreichend Authentizit\u00e4t im migrantischen Milieu. \u00c4sthetisch strenger und k\u00fcnstlerischer sind die zwei anderen herausragenden t\u00fcrkisch-deutschen Produktion auf diesem Festival gewesen: \u201eArarat\u201c von Engin Kunda\u011f und \u201eIm toten Winkel\u201c der heute in Berlin lebenden Ay\u015fe Polat.<\/p><\/blockquote>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cYIU5vlBC8g<\/p>\n<h6><strong>In der \u00dcberwachungsgesellschaft<\/strong><\/h6>\n<p>\u201eIm toten Winkel\u201c, in Istanbul als bester t\u00fcrkischer Film ausgezeichnet, ist ein als Thriller verkleidetes politisches Drama: eine Reflexion \u00fcber vererbte Traumata, die Paranoia einer \u00dcberwachungsgesellschaft und \u00fcber politische Gewalt. Schauplatz ist die kurdisch gepr\u00e4gte Stadt Kars in der Nord-Ost T\u00fcrkei, im Mittelpunkt steht die Familie eines t\u00fcrkisch-nationalistischen Agenten, der w\u00e4hrend der \u00dcberwachung eines deutschen Filmteams selbst verfolgt, \u00fcberwacht und bedroht wird.<\/p>\n<div class=\"atbssuga-responsive-video\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;In the Blind Spot&quot; (Im toten Winkel) | Trailer | Berlinale 2023\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/i2kqn1APqtU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<p>Eine der Hauptrollen spielt die erst siebenj\u00e4hrige \u00c7a\u011fla Yurga, die in der Rolle von Melek, der Tochter des Agenten, eine magische Pr\u00e4senz entwickelt. \u201eMelek\u201c (\u00fcbersetzt \u201eEngel\u201c) scheint von Visionen heimgesucht. In Wahrheit agiert sie die Paranoia aus, die von Verfolgung und \u00dcberwachung hervorgebracht wird und die alle anderen verdr\u00e4ngen. Kaum je hat man ein Kind in einem brandaktuellen politischen Film so glaubw\u00fcrdig spielen gesehen. Die Repression, die am Ende unweigerlich auf die Unterdr\u00fccker selbst zur\u00fcckschl\u00e4gt, ist in dieser komplexen politischen Parabel subtil und doch unverhohlen in Szene gesetzt. Zugleich reflektiert das Kino hier \u00fcber die Gewalt, die vom Kamera-Auges ausgehen kann, hinterfragt also das eigene Medium. Fast ein wenig erstaunlich, dass der unter anderem von ARTE gef\u00f6rderte Film in Istanbul problemlos gezeigt werden konnte. Hoffen wir nur, dass er es auch auf die fadenscheinigen deutschen Leinw\u00e4nde schafft.<\/p>\n<div id=\"attachment_3252\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3252\" class=\"wp-image-3252 size-full\" src=\"https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.istanbulberlin.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/42IFF_OdulToreni_Soho_SalihUstundag_20230418_147-18x13.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-3252\" class=\"wp-caption-text\">Ay\u015fe Polat, bei der Siegerehrung, Foto von Salih \u00dcst\u00fcnda\u011f.<\/p><\/div>\n<h6><strong>Umkehr der Machtverh\u00e4ltnisse<\/strong><\/h6>\n<p>Ganz anders, aber nicht weniger kraftvoll funktioniert Engin Kunda\u011fs \u201eArarat\u201c. Die Eltern der in Deutschland studierenden Zeynep (Merve Aksoy) haben am Berg Ararat in der Ostt\u00fcrkei in einen Steinbruch investiert. Nach einem von Zeynep provozierten Autounfall in Berlin flieht sie voller Aggression zu ihren Eltern, seziert deren zerr\u00fcttete Ehe und kehrt die traditionellen, patriarchalen Machtverh\u00e4ltnisse um: Statt die Strafpredigt des Vaters zu ertragen, schl\u00e4gt sie \u2014 im w\u00f6rtlichen Sinn \u2014 zur\u00fcck. Den Kollegen des Vaters, der ein Verh\u00e4ltnis mit ihrer Mutter hat, stellt sie zur Rede und scheut sich nicht, ihn auch sexuell zu dem\u00fctigen.<\/p>\n<div class=\"atbssuga-responsive-video\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Ararat&quot; | Trailer | Berlinale 2023\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/TVK727hkcWI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<blockquote><p>Der Name des Ararat lautet auf T\u00fcrkisch \u201eA\u011fri\u201c \u2013 nichts anderes als das t\u00fcrkische Wort f\u00fcr Schmerz. Der aus der kahlen Landschaft aufragende ehemalige Vulkan mit dem sprechenden Namen steht f\u00fcr den Schmerz und die Wut, die aus der Zerrissenheit so mancher t\u00fcrkischer-deutscher Lebensentw\u00fcrfe unvermittelt hochkochen kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das wird in diesem Film in fast qu\u00e4lend langen, regungslosen Kameraeinstellungen ins Bild gesetzt. Viel geredet wird dabei nicht, und es passiert auch nicht viel. Aber das Wenige hat eine unerbittliche Wucht, die lange unter den Zuschauern nachhallt.<\/p>\n<h6><strong>Deutsch-iranische Filme<\/strong><\/h6>\n<p>Auf dem beeindruckend politischen Festival wurden nicht nur deutsch-t\u00fcrkische, sondern auch deutsche-iranische Filme gezeigt. \u201eSieben Winter in Teheran\u201c von Steffi Niederzoll ist die dokumentarische Nacherz\u00e4hlung des Schicksals von Reyhaneh Jabbari: Sie erstach den Mann, der die damals neunzehnj\u00e4hrige unter Vorw\u00e4nden in seine Wohnung lockte und zu vergewaltigen versuchte. Die Todesstrafe, zu der sie verurteilt wurde, muss in Iran von der Familie des Opfers vollzogen werden, kann von dieser aber auch aufgehoben werden. Nach sieben qu\u00e4lenden Jahren mit ergebnislosen Verhandlungen zwischen den Familien wurde Reyhaneh Jabbari am 25.10.2014 hingerichtet.<\/p>\n<div class=\"atbssuga-responsive-video\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Seven Winters in Tehran&quot; (Sieben Winter in Teheran) | Trailer | Berlinale 2023\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SCOky5bOtBQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<p>Niederzoll schafft es, aus heimlich aufgenommenen Handyvideos der Familie und mit Hilfe von Interviews und nachgebauten Kulissen diesen brutalen, aber in der Praxis kaum filmbaren Aspekt der iranischen Realit\u00e4t sichtbar zu machen. Da sie nicht ins Land fahren konnte, war sie auf die Zusammenarbeit mit Freund(inne)en und Aktivisten in Iran und unter Exiliraner(inne)n angewiesen. So ist gleichsam unter der Hand eine bewegende deutsch-iranische Koproduktion entstanden, wobei die iranischen Unterst\u00fctzer(innen) aus Sicherheitsgr\u00fcnden leider nicht namentlich genannt werden konnten.<\/p>\n<h6><strong>Iranische Holocaust-Verfilmung<\/strong><\/h6>\n<p>Der zweite iranische Film, der f\u00fcr Furore sorgte, ist zwar eine rein iranische Produktion, hat jedoch einen abgr\u00fcndigen Bezug zur deutschen Geschichte. In Istanbul als bester internationaler Film ausgezeichnet, ist \u201eWorld War III\u201c von Houman Seyyedi zun\u00e4chst ein Sozialdrama. Hauptfigur ist der Tagel\u00f6hner Shakib (Mohsen Tanabandeh), der angeheuert wird, um ein Filmset mit aufzubauen, und zwar ausgerechnet die Kulissen f\u00fcr eine Holocaust-Verfilmung.<\/p>\n<div class=\"atbssuga-responsive-video\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"&#039;World war III&#039;: first trailer for Houman Seyedi&#039;s Venice Horizons title\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4BnUJCousqY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<p>Als der Hitler-Darsteller pl\u00f6tzlich stirbt, soll Shakib die Rolle des Diktators spielen. Er str\u00e4ubt sich zun\u00e4chst, kann sich aber gegen den Druck der Crew nicht wehren. Als er seine Freundin, die taubstumme Prostituierte Ladan (Mahsa Hejasi), in dem Kulissenhaus versteckt, das er w\u00e4hrend der Dreharbeiten bewohnt, geht das Haus wie im Drehbuch vorgesehen in Flammen auf. Ladan verbrennt, aber niemand will Shakib glauben schenken und ihren Tod wahrhaben, geschweige denn Verantwortung daf\u00fcr \u00fcbernehmen. In seiner Verzweiflung nimmt der unfreiwillige Hitler-Darsteller seine Rolle w\u00f6rtlich und die Gerechtigkeit in seine eigene Hand, mit entsprechend massenm\u00f6rderischem Resultat.<\/p>\n<h6><strong>Parabel auf den Zustand der Welt<\/strong><\/h6>\n<blockquote><p>Dieser Plot spielt sich mit der Unausweichlichkeit einer griechischen Trag\u00f6die ab und erscheint zugleich als das zwangsl\u00e4ufige Resultat einer kaputten Gesellschaft. Der Faschismus kehrt nicht unter dem Deckmantel des Islams wieder, sondern entsteht aus den krassen wirtschaftlichen Ungleichheiten, politischen Zw\u00e4ngen, und gesellschaftlichen Machtverh\u00e4ltnissen. Der Film ist eine gro\u00dfartige Parabel nicht nur auf den Iran, sondern auf den Zustand unserer Welt insgesamt. Schein und Wirklichkeit, Fiktion und Realit\u00e4t gehen auf unkontrollierbare Weise in einander \u00fcber, und am Ende gibt es niemanden mehr, der daf\u00fcr noch die Verantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Festival wurde vom Publikum \u00fcberragend aufgenommen. Die weitaus meisten Filme waren ausverkauft. Wo es in Hollywood, Cannes oder Berlin oft um Glamour geht, ging es in Istanbul ums Ganze. So sch\u00f6n kann der Schein hier gar nicht sein, dass er die Realit\u00e4t noch \u00fcberblenden k\u00f6nnte. Statt als Illusionsmaschine zu dienen, ger\u00e4t das Kino zum Instrument der Entschleierung der Realit\u00e4t. Wenn wir auf vielen Festivals inzwischen die selben Filme sehen, lohnt es sich doch ganz besonders, sie in Istanbul zu sehen. Werden Sie auf anderen Festivals nur gezeigt, m\u00fcssen sie hier die Probe auf die Wirklichkeit bestehen. Erst hier zeigen sie, was sie k\u00f6nnen \u2014 oder eben vielleicht auch nicht.<\/p>\n<h6><strong>\u00dcberschneidung mit der Realit\u00e4t<\/strong><\/h6>\n<p>Am Ende des samst\u00e4glichen Fr\u00fchst\u00fccks im Goethe-Institut, auf dem von f\u00fcnfzig deutschen Filme die Rede war, konnte man auf der ber\u00fchmtem Einkaufsmeile der Istiklal-Stra\u00dfe, einen Steinwurf vom Goethe-Institut entfernt, einer kleinen Demonstration beiwohnen. Es waren die \u201eSamstagsm\u00fctter\u201c, die jede Woche an ihre vom Staat verschleppten und verschwundenen S\u00f6hne erinnern und auch Ay\u015fe Polat zu ihrem Film inspiriert haben.<\/p>\n<p>Damit keiner der Passanten auf die Idee kommt, sich ihnen anzuschlie\u00dfen, wurden die M\u00fctter von einem Cordon schwer bewaffneter Polizisten von den Menschenstr\u00f6men in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone abgeschottet. Innerhalb des Cordons hatten sieben Polizisten einen zweiten, viel engeren Kreis um einen einzelnen, kaum sichtbaren Demonstranten gebildet. Es war der an den Rollstuhl gefesselt Musa Piro\u011flu, Parlamentsabgeordneter der den Kurden nahestehenden \u201eDemokratischen Volkspartei\u201c HDP. Was am Abend zuvor noch in den Filmen gezeigt wurde, schien pl\u00f6tzlich auf der Stra\u00dfe weiter gespielt werden. Fiktion und Realit\u00e4t treten in Istanbul in einen Dialog voller Spannungen, \u00dcberraschungen und Erkenntnisse. Sie haben dieses 42. Istanbuler Filmfestival stark und einzigartig gemacht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yazar, gazeteci ve \u00e7evirmen Stefan Weidner \u015fu anda &#8220;Atelier Galata&#8221; konuk sanat\u00e7\u0131 program\u0131yla \u0130stanbul\u2019da bulunuyor. Bu program\u0131n y\u00f6neticisi Jochen Proehl\u2019un -ki daha \u00f6nce kendisiyle sanat\u00e7\u0131 y\u00f6n\u00fcyle ilgili bir video r\u00f6portaj yapm\u0131\u015ft\u0131k- nazik daveti vesilesiyle tan\u0131\u015ft\u0131k. 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